Craps gilt unter vielen Spielern als das komplizierteste Tischspiel im Casino – dabei ist das Grundgerüst erstaunlich überschaubar. Wer die zentralen Abläufe einmal verstanden hat, erkennt schnell, dass kaum ein anderes Spiel so viele Einsatzmöglichkeiten mit so unterschiedlichen Gewinnchancen bietet. In Deutschland ist Craps in landbasierten Spielbanken und bei seriösen Online-Anbietern verfügbar, wobei die Einsätze selbstverständlich in Euro abgerechnet werden. Dieser Leitfaden erklärt die wichtigsten Regeln Schritt für Schritt. Ausführlichere Infos finden Sie unter 600% bonus online casino.
Der Grundablauf einer Craps-Runde
Im Zentrum steht der Shooter, also der Spieler, der die beiden Würfel wirft. Die erste Phase nennt man Come-out-Roll. Hier gibt es drei mögliche Ausgänge: Bei einer 7 oder 11 gewinnen die Pass-Line-Einsätze sofort, bei einer 2, 3 oder 12 verlieren sie. Fällt eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, wird diese Zahl zum sogenannten Point.
Ist ein Point etabliert, beginnt die zweite Phase. Der Shooter würfelt so lange weiter, bis entweder der Point erneut erscheint – dann gewinnen die Pass-Line-Wetten – oder eine 7 fällt, wodurch diese Wetten verloren gehen. Genau dieser Rhythmus aus Come-out und Point-Phase macht den Reiz des Spiels aus.
Die mathematische Besonderheit: Die Wahrscheinlichkeit, mit zwei Würfeln eine 7 zu werfen, liegt bei 16,67 Prozent – der höchste Einzelwert. Deshalb ist die 7 in der Point-Phase so gefürchtet und gleichzeitig in anderen Wettarten so begehrt.
Die wichtigsten Wettarten im Überblick
Einsteiger sollten sich zunächst auf wenige, gut verständliche Wetten konzentrieren. Die folgende Tabelle zeigt die zentralen Optionen samt Hausvorteil:
| Wette | Gewinnbedingung | Hausvorteil |
|---|---|---|
| Pass Line | 7/11 beim Come-out, danach Point wiederholen | 1,41 % |
| Don’t Pass | 2/3 beim Come-out, danach 7 vor dem Point | 1,36 % |
| Come | wie Pass Line, aber nach Point etabliert | 1,41 % |
| Field | 2, 3, 4, 9, 10, 11, 12 | 5,56 % |
| Any Seven | eine 7 in einem Wurf | 16,67 % |
Wie die Tabelle zeigt, sind Pass Line und Don’t Pass mit rund 1,4 Prozent Hausvorteil die günstigsten Wetten am Tisch. Exotischere Varianten wie Any Seven locken zwar mit hohen Auszahlungen, sind aber deutlich teurer für den Spieler.
Odds-Wetten und praktische Tipps
Die sogenannte Odds-Wette ist die einzige Craps-Wette ohne Hausvorteil. Sie wird zusätzlich zur Pass- oder Don’t-Pass-Wette platziert und zu echten mathematischen Quoten ausgezahlt. Viele Casinos erlauben ein- bis dreifaches Odds, manche sogar bis zum 100-fachen. In Deutschland lohnt sich der Blick auf die Tischlimits, denn diese Zusatzwette senkt den effektiven Hausvorteil erheblich.
Für den Einstieg empfiehlt es sich, mit kleinen Einsätzen an der Pass Line zu beginnen und die Odds-Wette schrittweise zu nutzen. Wer die Grundregeln sicher beherrscht, kann anschließend Come- oder Place-Wetten ausprobieren. Wichtig ist, dass jeder Wurf unabhängig vom vorherigen ist – die Idee „heißer“ oder „kalter“ Würfel entbehrt jeder statistischen Grundlage.
Wer in Deutschland online Craps spielt, sollte auf lizenzierte Anbieter achten, die ihre Auszahlungsquoten transparent darstellen. Die seriösesten Plattformen punkten mit geprüfter Zufallsgenerierung, fairen Tischlimits in Euro und verlässlichen Auszahlungen innerhalb weniger Stunden. Ein klarer Vorteil gegenüber mancher Spielbank: Die Übersicht über alle Wettoptionen bleibt jederzeit sichtbar, sodass Neueinsteiger in ihrem eigenen Tempo lernen können.
Mit etwas Übung wird aus dem anfänglichen Regelwerk ein flüssiges Spiel. Wer die Pass Line beherrscht, die Odds-Wette nutzt und die teuren Nebenwetten meidet, spielt bereits auf dem Niveau erfahrener Craps-Spieler.